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Erlebniswelt „Pragser Wildsee“

Das Schauspiel, das der Pragser Wildsee seinen Besuchern bietet, ist einzigartig. Die atemberaubende Pracht der Dolomiten, zählt seit Jahrzehnten zu einem der populärsten Urlaubsziele in Europa.

Der See ist ein idealer Ausgangspunkt für viele Bergwanderungen im Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Hier können sie am eigenen Leib den Reiz der Berge erleben, die nicht umsonst im Jahr 2009 zum Weltnaturerbe erklärt worden sind.

Seine Schönheit, der Zauber seiner Farben und seine Vielfältigkeit sind in Worten nicht zu beschreiben. Wer ihn besucht, wird ihn nicht mehr vergessen.

Sommerfrische am Pragser Wildsee hat Tradition. Das sanfte Erleben der Natur, das Entdecken des Sees und Berge und die kulinarischen Genüsse waren schon damals eine unvergessliches Erlebnis, als Urlaub noch „Sommerfrische“ hieß. Und so kommt es nicht selten vor, dass die erholungsbedürftigen Gäste von heute die urlaubshungrigen Kinder von damals sind.

Anton Schwingshackl berichtet: „Wenn ich von ihm lese, werde ich aufmerksam. Wenn ich über ihn schreibe, überstürzt mich meine Phantasie. Er ist der erste, den ich sah von allen Bergsee – noch war ich ein Knabe – er wird der letzte sein den ich vergesse. Der Pragser Wildsee ist so schön, so vielfältig du allseits schön; er ist so abwechselnd in seinen Reizen, dass ihn keine Reklame je wird schildern können, so wie er wirklich ist. Kein Fotograph wird ein annähernd vollkommenes Bild davon machen können. „



Wanderungen am Pragser Wildsee
  


Seekofel – 2810 m
Weg Nr. 1 – Gehzeit bis zur Seeofelhütte (2327 m) etwa 3 – 3 ½ Std.
Bis zum Gipfel nochmals 1 ¾ Std.
ROUTE: Nabis Loch, Ofen, Porta Sora al Forn, Seekofelhütte, Seekofel (Abstieg derselbe Weg).
Einfache aber anstrengende Tour. Beim Aufstieg zum Gipfel Trittsicherheit erforderlich.
Wunderbares Panorama. Höhenunterschied 1320 m

Grünwaldtal und Hochalpensee (St. Vigil) höchster Punkt 2252 m
Weg Nr. 19 – Gehzeit 5 ½ - 6 Std. (inkl. Rückweg), bis St. Vigil 6 – 61/2 Std.
ROUTE: Grünwaldalm, Alte Kaser-Hütte, Hochalpenhütten, Hochalpensee (Abstieg auf derselben Route oder weiter nach St. Vigil)
Lange Wanderung, aber nicht übermäßig anstrengend. Schönes, noch ursprüngliches Grünwaldtal mit Hochalpenhütten-Almhof und Hochalpensee. Höhenunterschied: 760m



Biografie über „Emma Hellensteiner“ - Gründerin des Hotel „Pragser Wildsee“
  

Zum 110. Todestag von Emma Hellensteiner erscheint in diesen Tagen das Buch von Hans-Günter Richardi, das den Lebensweg er berühmten „Frau Emma nachzeichnet. Sie war nicht nur die legendäre Wirtin, die den Grundstein für den Fremdenverkehr im Hochpustertal legt. Auf Ihr Wirken geht auch die Gründung des Hotels „Pragser Wildsee“ zurück, das ihr älterer Sohn Eduard in ihrem Auftrag erricht ließ. Schließlich war es Emma Hellensteiner auch, die den Alpinismus im Hochpustertal al einziges weibliches Mitglied im Deutschen Alpenverein förderte und die zudem die Bedeutung der „Pustertalbahn“ für den Aufschwung des Tourismus in den Dolomiten erkannte.

Die Biografie „Die Wirtin. Das Leben der Emma Hellensteiner“ ist im Hotel und Souvenirgeschäft erhältlich (24.00 Euro). Es existiert nur eine deutsche Version.



Filmserie „Un passo dal cielo“
   

Sie waren schon mehrmals da und kehren nun wiederum zurück ins Südtiroler Hochpustertal: die Filmcrew der italienischen Serie „Un passo dal cielo“. Im Mai 2014 starteten die Dreharbeiten zur nun 3. Staffel der erfolgreichen Fernsehserie.

Zur Handlung: Pietro, ein Forstinspektor und berühmter Bergsteiger aus Innichen, zieht sich nach dem Tod seiner Frau zurück und erlebt auch in dieser Reihe wieder spannende Abenteuer, die gelöst werden müssen. Gespielt wird die Hauptfigur von keinem geringerem als Terence Hill, dem gebürtigen Venezianer, der durch seine Auftritte in Westernfilmen bekannt wurde. An seiner Seite spielen unter anderem Gaia Bermani, Enrico Ianniello und Katia Ricciarelli.

Obwohl sich die Handlung hauptsächlich in Innichen abspielt, dient auch das Gebiet rund um Prags als Aufnahmeort, wobei die meisten Szenen zwischen den Pfahlbauten am Wasser, wo das Haus von Pietro liegt, und dem Hotel Pragser Wildsee gedreht werden



Film „Der stille Berg“
   

Für das österreichisch-italienisch-US-amerikanische Filmdrama aus dem Jahr 2014 wurden auch einige Szenen am Pragser Wildsee gedreht. Der Film erzählt eine packende Liebesgeschichte zu Beginn des Ersten Weltkriegs mit der grandiosen Kulisse der Dolomiten. Hauptdarsteller waren unter anderem William Moseley, Claudia Cardinale und Eugenia Costantini; Regie: Ernst Gossner.



Die Kapelle am Pragser Wildsee
   
 
Die Kapelle des Hotels zählt zu den schönsten Motiven am Pragser Wildsee. In ihrer Bauweise ist sie genauso wie das Hotel ganz den Bergen angepasst.
 
Die Kapelle entstand nach den Plänen des Architekten Otto Schmid, der auch das Hotel plante. Sie wurde als Privatkapelle der Familie Hellenstainer errichtet und war für den Kirchgang der Hotelgästebestimmt. Ihre Weihe erfolgte am 3. Juli 1945
 
Das kleine Gotteshaus, in dem die Schmerzhafte Muttergottes verehrt wird, wurde nach der Ankunftder Sippen- und Sonderhäftlinge am Pragser Wildsee zum Mittelpunkt eines bewegenden Geschehens.
 
Am 1. Mai 1945 standen die befreiten Gefangenen hier zum ersten Mal wieder in der Freiheit, betend und Lebenshoffnung schöpfend, bei der Maiandacht vor dem Altar. Frey von Hassell, die Tochter des hingerichteten Botschafters Ulrich von Hassell, berichtet darüber in ihren Erinnerungen an die Haftzeit in der Gewalt der SS:
 
"Domkapitular Neuhäusler, der in Dachau zu uns gestossen war, wollte eine Messe in der neben dem Hotel gelegenden Kapelle lesen. In seiner schlichten, ergreifenden Predigt dankte er Gott für seinen Schutz und unsere wunderbare Rettung. Diese kleine Bergkapelle fernab vom Rest der Welt war genau der richtige Ort für einen Dankgottesdienst, einen Dank, den wir alle zutieftst empfanden."
 
 
                                                                                                   Foto: Kapelle am Pragser Wildsee © Caroline M. Heiss

Meraner Speisesaal

Dieses Jahr haben wir den "Meraner Speisesaal" restauriert. Es wurden die bereits existierenden Fresken, welche der bekannte Südtiroler Maler Hugo Atzwanger im Jahre 1930 anbrachte, erfrischt.
Darüber hinaus wurden Teile der originalen Fresken von 1899 freigelegt. Diese zeigen die verschiedenen Schlösser im Pustertal.
 
 
                                                         Foto: Sala Merano und eines der Pustertaler Schlösser © Caroline M. Heiss


Hotel Pragser Wildsee - St. Veit 27 - 39030 Prags - Südtirol - Italien
Tel. +39 0474 748602 - E-Mail:  hotel@pragserwildsee.com
MwSt.-Nr. IT00689200210